The Joe Rogan Experience #1169 – Elon Musk (III)

Wer gerne wissen möchte, was Mason Jar Einmachgläser mit dem Glauben an die Menschheit zu tun haben, warum es nicht sehr unwahrscheinlich ist, dass wir uns bereits in einer Simulation befinden, wie man ein Model X zum Tanzen bringt und weshalb fliegende Autos zwar möglich, aber nicht sinnvoll sind, kann dies hier im dritten Teil der deutschen Übersetzung des Gesprächs zwischen Joe Rogan und Elon Musk (YouTube Video Minute 40:40 – 1:10:56) nachlesen. Um das englische Transkript und Teil 2 oder Teil 4 des Interviews zu lesen, klicken Sie auf die Links.

Joe Rogan: (40:40) Gab es nicht ein Thoreau-Zitat? „Der Vergleich ist der Dieb der Freude“.

Elon Musk: Ja. Nun, „Glück ist Realität minus Erwartungen.”

Joe Rogan: Das ist auch toll, aber „Der Vergleich ist der Dieb der Freude“ trifft wirklich auf die Menschen zu. Nicht wahr?

Jaime: Theodore Roosevelt.

Joe Rogan: Roosevelt, faszinierend. Und wenn man Instagram genauer betrachtet, dann ist das im Grunde für viele die Möglichkeit einer persönlichen PR-Plattform, auf der sie sich meist glanzvoll darstellen. Und wenn sie Bilder unter #nofilter posten, weiß ich nicht, ob das wirklich ohne ist. „Oh, du bist so mutig. Sieh dich an, kein Make-up.“ Ich meine, sie sehen auf den Bildern trotzdem gut aus.

„Du siehst toll aus. Was machst du? Oh, mein Gott. Du hast kein Make-up drauf. Du siehst trotzdem verdammt heiß aus. Du weißt, was du tust. Ich weiß auch, was du tust.“ Sie lassen es dich wissen. Und dann füttern sie den Kommentarbereich, als wäre es ein frischer Strom von Liebe. Als ob man direkt an die Quelle herankommt, wo sie aus der Erde entspringt, und man saugt dieses süße, süße Liebeswasser auf.

Elon Musk: Eine Menge Emojis.

Joe Rogan: Meine Sorge ist nicht so sehr, was Instagram ist. Ich glaube nicht, dass die Leute das brauchen oder eine Technologie erwarten, die es ihnen erlaubt, ständig Liebe und Lob und Kommentare von Fremden zu bekommen. Sie brauchen nicht die Fähigkeit, diese Art von verzerrter Version dessen, wer man wirklich ist, zu projizieren.

Aber ich mache mir Sorgen, wohin das führt. Was wird es als nächstes geben? Wo ist es? Wird es zu einer Art seltsamer erweiterter oder virtueller Instagram-Situation kommen, in der man nicht mehr in der realen Welt leben will, sondern in der Welt, die man durch seine Social-Media-Seite und andere Dinge geschaffen hat?

Elon Musk: Ja. Lebe in der Simulation.

Joe Rogan: (42:30) Irgendein „Ready Player One„-artiger Scheiß, der echt ist. Wir haben die HTC Vive hier. Ehrlich gesagt habe ich es nur ein paar Mal ausprobiert, weil es mich irgendwie verrückt macht.Meine Kinder lieben das total. Sie lieben es. Sie lieben es, diese verrückten Spiele zu spielen und mit dem Headset herumzulaufen. Aber ein Teil von mir, der ihnen dabei zusieht, denkt: „Wow, ich frage mich, ob das so etwas wie der Vorläufer ist.“ So wie das Telefon, das Gordon Gekko am Strand hatte, und man vergleicht das…

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Elon Musk: Ja, das große Mobiltelefon.

Joe Rogan: Ja, vergleich das mal mit einem Galaxy Note 9.

Elon Musk: Sicher.

Joe Rogan: Wie zum Teufel ist das zu dem geworden, richtig? Und ich frage mich, wenn ich diese HTC Vive sehe, was dieses Ding in zehn Jahren können wird, so dass wir uns darüber lustig machen werden, was es jetzt kann? Ich meine, wie tief verwurzelt und wie verbunden und vernetzt wird diese Technologie in unserem Leben sein?

Elon Musk: Irgendwann wird sie von der Realität nicht mehr zu unterscheiden sein.

Joe Rogan: Wir werden das hier verlieren. Wir werden das verlieren. So wie Du und ich uns gerade mit unseren Augen ansehen.

Elon Musk: Tun wir das?

Joe Rogan: Ich sehe Dich. Du siehst mich. Denke ich, hoffe ich.

Elon Musk: Glaubst Du das?

Joe Rogan: Ich denke, Du hast wahrscheinlich normale Augen.

Elon Musk: Das könnte eine Simulation sein.

Joe Rogan: Es könnte. Würdest Du das in Erwägung ziehen?

Elon Musk: Nun, es spricht viel für eine Simulation, wenn man davon ausgeht, dass irgendeine Verbesserung stattfindet, so klein wie auch immer, 1 %, 0,1 %, in einem Zeitrahmen, so groß wie auch immer; mach daraus tausend Jahre, eine Million Jahre. Das Universum ist 13,8 Milliarden Jahre alt, die Zivilisation, wenn man sehr großzügig ist, vielleicht 7000 oder 8000 Jahre, von der ersten Schrift an gezählt. Das ist nichts. Das ist gar nichts.

Wenn man also irgendeine Verbesserungsrate annimmt, dann werden die Spiele nicht mehr von der Realität zu unterscheiden sein, oder die Zivilisation wird untergehen. Eines von diesen beiden Dingen wird eintreten. Deshalb sind wir höchstwahrscheinlich in einer Simulation. Denn wir existieren.

Joe Rogan: Oder wir sind auf dem Weg zu einer, richtig? Nun, nicht nur, weil wir existieren. Wir könnten ganz sicher auf dem Weg sein. Wir könnten auf dem Weg dorthin sein, oder? Das heißt aber nicht, dass es schon passiert sein muss.

Elon Musk: Wir könnten in der „Base Reality“ sein.

Joe Rogan: Wir könnten jetzt hier sein, auf dem Weg zur Straße oder auf dem Weg zum Ziel, wo so etwas nie wieder passieren kann; (45:00) wo wir komplett in einer Art künstlichen Technologie oder einer Art symbiotischen Beziehung mit dem Internet oder der nächsten Ebene des Informationsaustauschs aufgehen. Aber im Moment sind wir noch nicht so weit. Das ist auch möglich, oder? Es ist möglich, dass eine Simulation eines Tages unvermeidlich sein wird, dass wir etwas haben werden, das von der normalen Realität nicht mehr zu unterscheiden ist; aber vielleicht sind wir noch nicht so weit. Das ist auch möglich.

Elon Musk: Ja, das ist es.

Joe Rogan: Also, wir sind noch nicht ganz da. Ist das hier real? Wenn ich das Holz berühre?

Elon Musk: Es fühlt sich sehr real an.

Joe Rogan: Vielleicht ist das der Grund, warum jeder auf Mason Jar Einmachgläser und so was steht. Wildlederschuhe. Die Leute gehen in Craft-Restaurants und wollen Massivholz. Alle wollen Metall sehen. Es scheint, die Leute sehnen sich nach einer seltsamen Blockhütten-Nostalgie.

Elon Musk: Klar, Realität.

Joe Rogan: Ja, wie Festhalten. Wie ein Festhalten.Sie klammern sich daran, als ob sie sagen wollten: „Nimm mich noch nicht mit.“

Elon Musk: Ja. Aber dann kaufen sich diese Leute Mason Jars mit Weinstiel oder Henkel dran. Das ist bitter. Das lässt mich den Glauben an die Menschheit verlieren.

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Joe Rogan: Einmachgläser mit Weinstiel und Henkel, sowas gibt es?

Elon Musk: Ja.

Joe Rogan: Oh, dieses miese Pack. Das sind einfach nur Arschlöcher. Die sind genauso wie die, die diese Pet-Rocks machen.

Elon Musk: Ja, schlimm.

Joe Rogan: Genau. Manche Menschen sind einfach Arschlöcher. Sie nutzen unsere großzügige Natur aus.

Elon Musk: Sie werden mit dem Weinstiel produziert.

Joe Rogan: Sie werden so hergestellt?

Elon Musk: Ja. Sie werden so hergestellt.

Joe Rogan: Die sind also schon drangeschweißt?

Elon Musk: Das wäre ja noch in Ordnung, wenn es sozusagen angeklebt wäre oder so. Aber die werden so produziert.

Joe Rogan: Wie Trash-Chic. Oh, das ist ekelhaft. Schau dir das an. Da sind sie. (Bild wird eingeblendet)

Elon Musk: Ja, ziemlich heftig.

Joe Rogan: Das ist schrecklich. Das ist ja furchtbar. Das ist wie falsche Brüste, die so konzipiert sind, dass sie hart sind. Wie unechte Brüste aus den 60ern. Wenn du auf solche mit Falten stehst, dann bitte schön. Ja, ja. Das ist fast vergleichbar.Aber was willst Du tun? Ich weiß es nicht. Es gibt nichts, was man gegen die Ausbreitung bestimmter schrecklicher Ideen machen kann.

Elon Musk: Nun ja, ich möchte jetzt nicht zu düster klingen, denn ich denke, man sollte schon optimistisch in die Zukunft blicken. Es hat keinen Sinn, pessimistisch zu sein. Das ist einfach zu negativ, denn…

Joe Rogan: Es hilft nicht.

Elon Musk: Es ist nicht hilfreich, richtig. Meine Theorie ist, dass man lieber optimistisch sein sollte. Ich bin lieber optimistisch und liege falsch, als pessimistisch zu sein und richtig zu liegen.Oder zumindest tendiere ich dahin. (47:30)Denn mit Pessimismus wird jede Situation trostlos.

Joe Rogan: Ja, dann will sowieso niemand in deiner Nähe sein, wenn das Ende der Welt naht. Du würdest nur sagen: „Ich habe es dir verdammt nochmal gesagt, Bro.“

Elon Musk: Ja, genau.

Joe Rogan: Die Welt geht unter. Ja. Das bedeutet für alle das gleiche.

Elon Musk: Genießt die Reise.

Joe Rogan: Genau. Wenn wir nun wirklich griesgrämig sein wollten – ich meine, das gilt sowieso für uns alle. Wir werden alle sterben, falls sich nicht etwas ändert.

Elon Musk: Ja. Ich meine, letzten Endes, selbst wenn wir als Menschen für immer existierten, würden wir in einer Zillion Jahren immer noch so etwas wie den Wärmetod des Universums sterben.

Joe Rogan: Richtig, selbst wenn wir es an der Sonne vorbei schaffen.

Elon Musk: Ja.

Joe Rogan: Wenn wir einen Weg finden, sobald der Sonne der Saft ausgeht.

Elon Musk: Irgendwann wird es zu Ende sein. Es ist nur eine Frage des Zeitpunkts.

Joe Rogan: Richtig.

Elon Musk: Es geht also wirklich nur um die Reise.

Joe Rogan: Oder die Transzendenz von dem, was wir jetzt sind, in etwas, das sich nicht um den Tod kümmert.

Elon Musk: Das Universum, wie wir es kennen, wird sich irgendwann in einen feinen Nebel aus kaltem Nichts auflösen.

Joe Rogan: Und dann wird es jemand in Flaschen abfüllen und mit einem Parfüm versehen und es an Franzosen in einer anderen Dimension verkaufen.

Elon Musk: Es ist einfach eine sehr lange Zeit.Also, ich denke, es geht wirklich nur darum, wie wir das verlängern können?

Joe Rogan: Bist Du ein Verfechter der Multi-Universum-Theorie? Glaubst Du, dass es viele, viele Universen gibt, und dass, selbst wenn dieses eine verblasst, es andere gibt, die gerade neu beginnen, und es eine unendliche Anzahl von ihnen gibt, und sie einfach ständig in einem nie endenden Zyklus von Geburt und Tod sind?

Elon Musk: Da ist sehr wahrscheinlich. Hier geht es nur um die Wahrscheinlichkeit. Es gibt viele, viele Simulationen. Diese Simulationen könnten wir auch Realität nennen, oder wir könnten sie das Multiversum nennen.

Joe Rogan: Diese Simulationen – glaubst Du, die werden von irgendjemanden erstellt, also in dem Sinne…

Elon Musk: Sie laufen auf dem Substrat.

Joe Rogan: Also…

Elon Musk: Dieses Substrat ist wahrscheinlich langweilig.

Joe Rogan: Langweilig?

Elon Musk: Ja.

Joe Rogan: Wie das?

Elon Musk: Nun, wenn wir eine Simulation wie ein Spiel oder einen Film erschaffen, ist das die Destillation dessen, was am Leben interessant ist. Weißt Du, es dauert ein Jahr, einen Actionfilm zu drehen. Und dann muss man das alles auf zwei oder drei Stunden herunterbrechen. Also, lass mich Dir sagen, wenn Du zuschaust, wie ein Actionfilm gedreht wird, ist das langweilig. Es ist superlangweilig.

Es gibt eine Menge Takes. Alles ist auf einem grünen Bildschirm. (50:00) Es sieht ziemlich doof aus. Es sieht nicht cool aus. Aber nach CGI und tollem Schnitt ist es unglaublich. Also, wenn wir uns in einer Simulation befinden sollten, ist es außerhalb der Simulation wahrscheinlich wirklich langweilig. Denn warum sollte man eine Simulation machen, die langweilig ist? Man würde die Simulation viel interessanter machen als die Basisrealität.

Joe Rogan: Das heißt, falls das hier jetzt eine Simulation ist.

Elon Musk: Ja.

Joe Rogan: Und letztendlich werden wir, solange wir nicht aussterben oder von einem Meteoriten getroffen werden, unweigerlich eine Art von Simulation erschaffen; vorausgesetzt, wir machen auf demselben technologischen Weg weiter, auf dem wir uns gerade befinden.

Elon Musk: Ja.

Joe Rogan: Aber wir sind vielleicht noch nicht so weit. Es könnte also sein, dass das hier keine Simulation ist. Aber höchstwahrscheinlich fühlt man andere Orte.

Elon Musk: Diese Vorstellung von einem Ort oder einem Wo ist…

Joe Rogan: Fehlerhaft?

Elon Musk: Ja.

Joe Rogan: Eine fehlerhafte Wahrnehmung.

Elon Musk: Wenn Du z. B. diese Vive hast, die von Valve hergestellt wurde, dann ist es wirklich Valve, die sie entwickelt hat. HTC hat die Hardware gemacht, aber es ist tatsächlich eine Valve-Sache.

Joe Rogan: Die Macher von Half-Life.

Elon Musk: Ja. Valve. Eine großartige Firma.Wenn Du Dich in dieser virtuellen Realität befindest, die immer realitätsnaher werden wird, wo bist Du dann? Wo bist Du wirklich? Du bist nirgendwo.Du bist im Computer.

Joe Rogan: Was definiert, wo ich bin?

Elon Musk: Deine Wahrnehmung.

Joe Rogan: Ist es meine Wahrnehmung oder ist es sozusagen eine Messeinrichtung, die ich unter meinem Hintern haben. Du bist genau hier. Ich habe Dich gewogen. Du hast das gleiche Gewicht wie damals, als Du gegangen bist. Aber in der Zwischenzeit hat sich mein Erfahrungshorizont wahrscheinlich geändert.

Elon Musk: Warum glaubst Du, dass Du Dich dort befindest, wo Du gerade bist? Vielleicht bist Du es gar nicht.

Joe Rogan: Ich zünde mir einen Joint an, falls Du weiterredest. Dein Manager soll reinkommen. Wir müssen vielleicht die Tür abschließen.

Elon Musk: In diesem Moment denkst Du, Du seist in einem Studio in LA.

Joe Rogan: So habe ich es gehört.

Elon Musk: Du könntest in einem Computer sein.

Joe Rogan: Oh hör mal, Mann, ich denke die ganze Zeit darüber nach. Ja, ich meine, es steht außer Frage, dass das eines Tages der Fall sein wird, solange wir so weitermachen, solange uns nichts unterbricht. Wenn man ganz von vorne anfängt, also bei den Einzellern, und dann, Millionen und Abermillionen von Jahren später, werden wir also das nächste Ding, so, wie wir jetzt sind, mit Kreativität und der Fähigkeit, seine Umgebung zu verändern. (52:30)

Dieses Ding wird so lange herumbasteln, bis es einen Weg gefunden hat, die Realität zu verändern. Fast so, als ob es sich selbst aushöhlt, um das zu werden, was es sein will, und neue Dinge zu erschaffen. Und dann werden sich diese neuen Dinge mit den neuen Dingen anderer Leute kreuzen, und es wird diesen ultimativen Weg unendlicher Ideen und Ausdrucksmöglichkeiten durch die Technologie geben.

Elon Musk: Ja.

Joe Rogan: Und dann werden wir uns fragen: „Warum sind wir hier? Was machen wir hier?“

Elon Musk: Lass es uns herausfinden.Wir sollten die Maßnahmen ergreifen, die die Zukunft am wahrscheinlichsten besser machen. Und dann werten wir diese Aktionen aus, um sicherzustellen, dass es wahr ist.

Joe Rogan: Nun, ich denke, es gibt eine Bewegung dazu. Ich meine, im Sinne einer sozialen Bewegung. Einiges davon ist fehlgeleitet, einiges davon ist übertrieben, und es gibt eine Menge Leute, die da draußen für ihre Seite kämpfen. Aber es scheint, als ob der allgemeine Trend des sozialen Bewusstseins heute viel stärker ausgeprägt ist als jemals zuvor in der Geschichte, weil wir die Möglichkeit haben, uns über Facebook oder Twitter oder was auch immer sofort miteinander auszutauschen. Und dass der Trend dahin geht, vorgefasste Meinungen, Vorurteile und Diskriminierung aufzugeben und Freundlichkeit und Freude so weit wie möglich zu fördern.

Siehst Du Dir dieses Messer an? Das hat mir jemand geschenkt.

Elon Musk: Ja. Was ist das?

Joe Rogan: Mein Freund Donnie hat es hierher mitgebracht, und es ist einfach hiergeblieben. Ich habe ein echtes Samurai-Schwert; falls Du damit spielen willst. Ich weiß, dass Du Dich für Waffen interessierst. Es ist aus dem 15. Jahrhundert. Das Samurai-Schwert am Ende des Tisches.

Elon Musk: Wirklich?

Joe Rogan: Ja.

Elon Musk: Das ist cool.

Joe Rogan: Warte, ich hole es. (gibt das Schwert Elon)

 Ja, das ist ein echtes Samurai-Schwert von einem echten Samurai aus dem 15. Jahrhundert. Zieh mal die Klinge heraus. Diese Klinge wurde auf die alte Weise hergestellt, indem ein Meister…

Elon Musk: Gefaltetes Metall?

Joe Rogan: …dieses Metall gefaltet, über einen langen Zeitraum immer wieder mit dem Hammer bearbeitet und die Klinge zu dem geschliffen hat, was sie jetzt ist. Das Verrückte ist, dass dieses Ding nach mehr als 500 Jahren immer noch makellos ist. Ich meine, wer auch immer sich darum gekümmert hat und es an die nächste Person weitergegeben hat, die sich wiederum darum gekümmert hat, (55:00) bis es letztendlich in dieses Podcast-Studio kam – das ist ziemlich verrückt.

Elon Musk: Ja.

Joe Rogan: Eines Tages wird sich jemand einen Tesla auf die Art und Weise ansehen. ‚Diese geilen Hintertüren, sie falten sich seitlich nach oben auf wie bei einem Lamborghini.‘

Elon Musk: Du solltest mal sehen, was ein Tesla leisten kann. Das hast Du noch nicht. Solltest Du aber. Ich zeige es Dir später.

Joe Rogan: Nun, ich bin schon einen gefahren. Ich liebe den.

Elon Musk: Ja, aber die meisten Leute wissen nicht, was das Auto kann.

Joe Rogan: Im Sinne von, zum Beispiel, „ludicrous mode“? Im Sinne von ‚superschnell und unverantwortlich auf öffentlichen Straßen fahren‘, ist es das, was Du sagen wollest?

Elon Musk: Nun, das kann jedes Auto.

Joe Rogan: Ja. Was kann ein Tesla, wovon ich wissen muss?

Elon Musk: Das Model X kann dieses Ballett-Ding zum Transsibirischen Orchester machen. Das ist ziemlich cool.

Joe Rogan: Moment, es tanzt?

Elon Musk: Ja.

Joe Rogan: Richtiggehend, also es bewegt sich zur Musik?

Elon Musk: Ja.

Joe Rogan: Warum sollte man das für ein Auto programmieren?

Elon Musk: Es hörte sich lustig an.

Joe Rogan: Das ist, was ich über Dich höre. Das ist es, was seltsam ist. Als du hier aufgetaucht bist, hast du gelacht und einen verdammten Schweißbrenner rausgeholt – oder ‚kein Schweißbrenner“ – , und ich dachte: „Sieh dir den Kerl an“…

Elon Musk: Kein Flammenwerfer.

Joe Rogan: Kein Flammenwerfer. …“Er hat Spaß.“

Elon Musk: Ich möchte klarstellen, dass es sich definitiv nicht um einen Flammenwerfer handelt.

Joe Rogan: Aber Du hast Spaß. Wenn man ein Auto so programmiert, dass es einen Balletttanz machen kann, dann hat man Spaß.

Elon Musk: Ja, es ist großartig.

Joe Rogan: Aber woher nimmst Du die Zeit, das zu tun? Ich verstehe das nicht. Du gräbst Löcher unter der Erde und schickst Raketen ins All und versorgst Leute in Australien mit Strom. Woher zum Teufel hast Du die Zeit, ein Auto zum Balletttanzen zu bringen?

Elon Musk: Nun, in diesem Fall gab es einige Ingenieure bei Tesla, die sagten: „Was hältst Du davon, wenn wir dieses Auto tanzen und Musik spielen lassen?“ Ich fand das großartig und meinte: „ Bitte macht das. Lasst uns versuchen, es rechtzeitig zu Weihnachten fertig zu bekommen.“ Das haben wir getan.

Joe Rogan: Besteht die Sorge, dass jemand einfach den Verstand verliert und das auf der Autobahn macht?

Elon Musk: Nein, das wird das Auto nicht tun.

Joe Rogan: Was ist mit Stoßstange an Stoßstange?

Elon Musk: Nein.

Joe Rogan: Nein, das macht das Auto nicht?

Elon Musk: Nein. Eigentlich muss man…- es ist ein ‚Easter Egg‘.

Joe Rogan: Oh, das ist ein ‚Easter Egg‘.

Elon Musk: Ja, das ist der Grund, warum viele nichts davon wissen. Einschließlich derjenigen, die das Auto haben. Das Model X kann so vieles.

Joe Rogan: Wenn Reddit erst einmal davon erfährt, wird es schon jeder erfahren.

Elon Musk: Wenn man im Internet danach sucht, findet es man heraus. Aber die meisten wissen gar nicht, dass sie überhaupt danach suchen sollten.

Joe Rogan: Nun, das tun sie jetzt.

Elon Musk: Ja. Es gibt so viel über das Model X, das Model S und das Model 3, das nicht bekannt ist. (57:30) Wir sollten wahrscheinlich mal ein Video oder so etwas darüber machen. Ich habe sogar enge Freunde, die nicht wissen, was ihr Tesla alles kann.

Joe Rogan: Willst du ein Video davon machen? Gefällt Dir die Tatsache, dass einige Leute nichts davon wissen?

Elon Musk: Nein, ich finde, das sollte nicht so sein. Wir sollten es den Leuten sagen.

Joe Rogan: Ja, wahrscheinlich.Das würde helfen. Es ist ja nicht so, dass Du nicht genug Autos verkaufst. Du verkaufest fast zu viele, richtig?

Elon Musk: Ein Tesla soll mehr Spaß bringen als alles andere, was man kaufen kann. Das ist es, was ich möchte. Das ist nicht wirklich ein Auto. Es ist eigentlich etwas, das das Vergnügen, den Spaß, maximieren soll.

Joe Rogan: Okay. Elektronik, großer Bildschirm, Laptop, unglaubliche Geschwindigkeit, Handhabung, all das Zeug.

Elon Musk: Ja. Und wir werden Videospiele hinzufügen.

Joe Rogan: Ist das klug? Welche Art von Videospielen? Candy Crush?

Elon Musk: Man kann nicht während der Fahrt spielen. Aber wir werden zum Beispiel einen Atari-Emulator hineinpacken und somit „Missile Command“ und „Lunar Lander“ und einen Haufen anderer Sachen spielen können.

Joe Rogan: Das klingt cool.

Elon Musk: Es ist ziemlich lustig.

Joe Rogan: Das gefällt mir.

Elon Musk: Wir haben das Interface für Missile Command verbessert, weil es mit dem alten Trackball zu schwer zu spielen ist. Wir haben jetzt eine Touchscreen-Version von Missile Command. Man hat also eine Chance.

Joe Rogan: Du hast ein altes Auto, nicht wahr? Hast Du nicht einen alten Jaguar?

Elon Musk: Ja. Woher weißt Du das? Ich habe einen 61er Serie-1 E-Type Jaguar.

Joe Rogan: Ich liebe Autos.

Elon Musk: Das ist großartig.

Joe Rogan: Ja, ich liebe alte Autos.

Elon Musk: Die einzigen beiden Benziner, die ich habe, sind der gerade erwähnte und einen Ford Model T, den mir ein Freund geschenkt hat. Das sind meine einzigen beiden Benziner.

Joe Rogan: Ist das Ford Model T komplett ausgestattet? Oh, da ist Dein Auto. (Bild wird eingeblendet) Schau Dir das an.

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Elon Musk: Ich habe das Cabrio mit einem Faltverdeck.

Joe Rogan: Das ist ein wunderschönes Auto. Gott, sieht das gut aus.

Elon Musk: Ja.

Joe Rogan: Ist das Deins? (weitere Bilder werden eingeblendet)

Elon Musk:  Das ist nicht meins. Der sieht meinem ziemlich ähnlich, aber ich habe kein vorderes Nummernschild an meinem.

Joe Rogan: Das ist ein schönes Auto. Die haben da etwas Großartiges geschaffen.

Elon Musk: Meiner sieht so aus.

Joe Rogan: Gott, was für ein Auto.

Elon Musk: So sieht meiner aus. Vielleicht ist es meiner. (1:00:00)

Joe Rogan: Es gibt diese bestimmten ikonischen Formen.

Elon Musk: Ja.

Joe Rogan: Irgendetwas haben diese Autos an sich. Sie haben nicht annähernd so viele Leistungsmerkmale wie ein Tesla, aber der mechanische Aspekt hat etwas wirklich Befriedigendes, wie etwa das Gefühl der Lenkung und das Schleifen der Gänge und der Schaltung. Das hat etwas, das extrem befriedigend ist, auch wenn diese Autos technisch nicht so ausgefeilt sind.

Ich habe zum Beispiel einen Porsche 964 von 1993. Er ist ein Leichtgewicht. Es ist kein RS America. Er ist nicht sehr schnell. Er ist nicht vergleichbar mit einem Tesla oder so etwas. Aber die Sache ist, er ist mechanisch, man spürt etwas.

Elon Musk: Sicher.

Joe Rogan: Da ist dieser seltsame Nervenkitzel bei dieser holprigen Fahrt, und man bekommt all dieses Feedback. Das hat etwas.

Elon Musk: Ja, absolut. Mein E-Type hat im Grunde keine Elektronik.

Joe Rogan: Ja. Also, Du magst das, aber Du magst auch Elektronik.Wie Deine Teslas, die voller Elektronik sind.

Elon Musk: Ja.

Joe Rogan: Ein Tesla kann selbst fahren.

Elon Musk: Er fährt jeden Tag besser. Wir stehen kurz davor, die Software freizugeben, die es ermöglicht, ihn eigenständig von der Autobahnauffahrt bis zur Autobahnausfahrt, inklusive Spurwechsel und Überholmanöver fahren zu lassen…

Joe Rogan: Jesus.

Elon Musk: …um von einer Anschlussstelle zur nächsten zu kommen. Wenn man, sagen wir, auf die 405 fährt, 300 Meilen später abfährt und mehrere Autobahnkreuze passiert, einfach andere Autos überholt und sich in das Navigationssystem einklinkt, und dann…

Joe Rogan: Und man selbst kann meditieren, ‚omm‘.

Elon Musk: Ja.

Joe Rogan: Während mein Auto gerade unterwegs ist.

Elon Musk: Es ist schon ein wenig unheimlich.

Joe Rogan: Was hast Du gedacht, als Du das Video von dem Kerl gesehen haben, der hinter dem Steuer eingeschlafen ist? Bestimmt hast Du das gesehen, das in San Francisco. Es war direkt außerhalb von San Jose, der Typ schlief wie ein Stein. Und das Auto war Stoßstange an Stoßstange im Verkehr unterwegs. Du hast das doch gesehen, oder?

Elon Musk: Ja. Das ist, glaube ich, ein altes Video. Wir haben die Software geändert. Wenn man das Lenkrad nicht berührt, wird das Auto allmählich langsamer, schaltet das Warnblinklicht ein und weckt einen auf.

Joe Rogan: Oh, das ist witzig.Kann ich wählen, was für eine Stimme mich aufweckt?

Elon Musk: Nun, es ist eher eine Art… Es ist eine Art Hupen.

Joe Rogan: Es hupt?

Elon Musk: Ja.

Joe Rogan: Es sollte so was rufen, wie: „Wach auf, Arschgesicht. Du bringst deine Mitmenschen in Gefahr.“

Elon Musk: Wir könnten Dich ganz sanft mit einer (1:02:30) verführerischen Stimme aufwecken.

Joe Rogan: Das wäre gut, so was mit Südstaaten-Akzent. „Hey, wach auf.“

Elon Musk: „Aufwachen, Sonnenschein.“

Joe Rogan: „Hey, Süßer.“

Elon Musk: Genau.

Joe Rogan: „Warum wachst du nicht auf?“

Elon Musk: Du kannst aussuchen, was Du willst. Ja.

Joe Rogan: Okay, ich wähle die Siri-Australierin. Ich mag ihre Stimme.

Elon Musk: Willst Du es verführerisch?

Joe Rogan: Das ist mein Favorit. Ich mag Australisch.

Elon Musk: Welche Geschmacksrichtung? Möchtest Du sie wütend? Alles ist möglich.

Joe Rogan: Du möchtest dieses australische Gefängnisfrauen-Flair.

Programmiert Ihr so etwas als Reaktion auf einen Vorfall, oder bereits im Vorfeld. So in der Art: „Hey, die sollten nicht einfach einschlafen können. Wecken wir sie auf.“

Elon Musk: Nun ja, die Leute schlafen halt ein. Dagegen sollten wir etwas tun.

Joe Rogan: Richtig. Aber als das Auto auf den Markt kam, hattest Du diesen Aspekt nicht in Betracht gezogen, richtig? Du warst der Meinung, dass niemand einfach so einschlafen würde.

Elon Musk: Die Leute schlafen ständig in ihren Autos ein. Sie verunglücken.

Joe Rogan: Ja, es ist furchtbar.

Elon Musk: Zumindest verursacht unser Auto keinen Unfall. Das ist besser. Es ist besser, keinen Unfall zu haben. Stell Dir vor, der Typ wäre in einem Benziner eingeschlafen. Das passiert ständig.

Joe Rogan: Auf jeden Fall, ja.

Elon Musk: Es hätte einen Unfall gegeben.

Joe Rogan: Ja.

Elon Musk: Und in der Tat gibt es eine Sache, die mich wirklich dazu gebracht hat, den Autopiloten so schnell wie möglich zum Laufen zu bringen und ihn da draußen einzusetzen. Ein Typ fuhr in einem frühen Tesla auf dem Highway, schlief ein, überfuhr einen Radfahrer und tötete ihn dabei. Ich dachte: „Mann, wenn wir Autopilot hätten, wäre er vielleicht eingeschlafen, aber zumindest hätte er den Radfahrer nicht überfahren.“

Joe Rogan: Also, wie habt Ihr das implementiert? Habt Ihr einfach Kameras verwendet und das System so programmiert, dass das Auto langsamer wird, wenn es die entsprechenden Bilder sieht?

Elon Musk: Ja.

Joe Rogan: Kann der Fahrer eingeben, wie schnell er sein möchte?

Elon Musk: Ja. Man kann es so programmieren, dass es sich mehr oder weniger wie ein konservativer oder wie ein aggressiverer Fahrer verhält. Und man kann die Höchstgeschwindigkeit bestimmen.

Joe Rogan: Ich weiß, dass es den ‚Wahnsinns-Modus‘ gibt. Gibt es auch einen ‚Deppen-Modus‘? Er schneidet die Leute einfach.

Elon Musk: Nun, der Spurwechsel ist knifflig, denn in L.A. ist es manchmal schwierig, die Spur zu wechseln, es sei denn, man ist ziemlich aggressiv.

Joe Rogan: Das ist unmöglich. Es ist schwer, ’sat nam‘ zu sein. Es ist schwer, hier draußen in L.A. ’namaste‘ zu sein. Wenn man die Ausfahrt des Santa Monica Boulevards nehmen möchte…(1:05:00)

Elon Musk: Ich meine, auf der Autobahn muss man schon ein bisschen aufdringlich sein.

Joe Rogan: Man muss ein bisschen aufdringlich sein, ja, besonders wenn die Leute mies drauf sind. Wenn sie etwas schlechter gelaunt sind, lassen Sie dich nicht rein; sie beschleunigen.

Elon Musk: Manchmal sind die Autofahrer insgesamt ziemlich nett auf der Autobahn, sogar in LA, aber manchmal sind sie es auch nicht.

Joe Rogan: Denkst Du, dass der Neuralink dabei helfen wird?

Elon Musk: Wahrscheinlich.

Joe Rogan: Alle werden gemeinsam in diesem Schwarmbewusstsein eingesperrt sein.

Elon Musk: Tunnel werden helfen.  

Joe Rogan: Die werden sehr helfen.

Elon Musk: Ja.

Joe Rogan: Wie viele davon kann man da einbinden?

Elon Musk: Das Schöne an Tunneln ist, dass sie in drei Dimensionen funktionieren. Man kann also viele Ebenen tief gehen.

Joe Rogan: Bis man in die Hölle kommt.

Elon Musk: Ja, aber man kann 100 Tunnelebenen haben. Ohne Probleme.

Joe Rogan: Mein Gott. Ich will nicht auf Ebene 99 sein, das wäre ein negatives 99er Stockwerk.

Elon Musk: Genau das wissen viele nicht zu schätzen. Das grundlegende Problem bei Straßen ist, dass man ein 2D-Transportsystem und eine 3D-Wohn- und Arbeitsumgebung hat. Man hat also all diese hohen Bauwerke und Bürogebäude, wo extrem viele Menschen leben und arbeiten. Und dann will man diese mit einem 2D-Transportsystem verbinden, zudem mit…

Joe Rogan: Äußerst ineffizient.

Elon Musk: … geringer Dichte, weil die Autos ziemlich weit voneinander entfernt fahren müssen. Daher kann das nicht funktionieren. Das Verkehrschaos ist vorprogrammiert. Aber wenn man ein 3D-Verkehrssystem aufbauen kann, dann kann man den Verkehr zum Fließen bringen. Man kann das entweder mit fliegenden Autos in 3D nach oben erreichen, oder mit Tunneln in 3D nach unten. Man kann so viele Tunnelebenen erstellen, wie man will, und man kann Verkehrsaufkommen beliebiger Intensität entlasten. Man kann mit Tunneln weiter nach unten gehen als mit Gebäuden nach oben. Man kann bis zu 10.000 Fuß tief gehen, wenn nötig. Ich würde es nicht empfehlen, aber…

Joe Rogan: Was war das für ein Film mit… Wie sieht der nochmal aus? Bradley… Nicht Bradley Cooper. Christian? Nein. Wie zum Teufel heißt er? Batman. Wer ist Batman?

Jaime: Christian Bale.

Joe Rogan: Christian Bale, wo sie gegen Drachen gekämpft haben. Er und Matthew McConaughey. Er ging tief in die Erde hinab. Wie tief kann man gehen?

Elon Musk: Ich glaube nicht, dass das Batman war.

Joe Rogan: Doch, das war er.

Elon Musk: Batman kämpft gegen Drachen? Ich habe nicht…

Joe Rogan: Nein, es war nicht Batman, aber es ist Christian Bale.

Jaime: Die Herrschaft des Feuers‘.

Elon Musk: Okay.

Joe Rogan: Hast Du den nie gesehen?

Elon Musk: Nein.

Joe Rogan: Heftig, aber gut. Ich würde mir den an Deiner Stelle mal ansehen.

Elon Musk: Ich würde nicht empfehlen, schrecklich tief zu bohren, aber die Erde ist eine große…

Joe Rogan: Man kann nicht wirklich tief bohren. Es wird dort heiß, richtig?

Elon Musk: Die Erde ist ein riesiger Lavaball mit einer dünnen Kruste an der Oberfläche – das, was wir als Oberfläche sehen, (1:07:30) ist diese dünne Kruste. Im Grunde genommen ist die Erde eine große Schüssel gefüllt mit Lava. Das ist die Erde. Aber 10.000 Fuß ist keine große Sache.

Joe Rogan: Hast Du Dich mal in irgendeiner Weise mit der ‚Flat Earth‘-Bewegung auseinandergesetzt?

Elon Musk: Ich denke, das ist eine Troll-Angelegenheit.

Joe Rogan: Oh, das ist es nicht. Nein, ist es nicht. Du magst das gerne denken,…

Elon Musk: Okay.

Joe Rogan: … weil du ein Supergenie bist. Aber ich, als normaler Mensch, weiß, dass es Leute gibt, die viel dümmer sind als ich. Und die glauben wirklich, wirklich daran. Sie schauen sich YouTube-Videos an, die ohne Unterbrechung laufen, und spucken einen Haufen beschissener falscher Fakten aus, sehr eloquent und wortgewandt. Und sie glauben es wirklich. Diese Leute glauben das wirklich.

Elon Musk: Okay, wenn es für sie funktioniert, sicher. Gut.

Joe Rogan: Aber es ist schon seltsam für ein Zeitalter, in dem es einen Ludicrous-Modus in einem Auto gibt, der in 1,9 Sekunden von 0 auf 60 (Meilen pro Stunde) geht.

Elon Musk: In 2,2 Sekunden.

Joe Rogan: 2,2. Bei welchem sind es 1,9? Beim Roadster?

Elon Musk: Beim Roadster der nächsten Generation. Standardmodell.

Joe Rogan: Ja, ich weiß darüber Bescheid. Standardmodell.

Elon Musk: Ja. Also, ohne das Performance Paket.

Joe Rogan: Welches Performance Paket? Was zum Teufel braucht man dazu?

Elon Musk: Wir haben den Roadster mit Raketentriebwerken ausgestattet.

Joe Rogan: Im Ernst?

Elon Musk: Ja.

Joe Rogan: Was werden die verbrennen?

Elon Musk: Nichts. Ultrahochdruck-Druckluft.

Joe Rogan: Oh! Nur Luft?

Elon Musk: Nur Kaltgastriebwerke.

Joe Rogan: Haben die dann Lufttanks oder saugen sie die Luft aus…?

Elon Musk: Ja. Es hat eine elektrische Pumpe, die einen Druck von 10.000 psi (pound-force per square inch) aufbaut.

Joe Rogan: Und von welcher Geschwindigkeit reden wir? Von Null auf 60.

Elon Musk: Wie schnell willst Du fahren?

Joe Rogan: Ich möchte gerne…

Elon Musk: Wir könnten das Ding zum Fliegen bringen.

Joe Rogan: Ich möchte in der Zeit zurückgehen.

Elon Musk: Ich kann ihn fliegen lassen.

Joe Rogan: Du lässt ihn fliegen?

Elon Musk: Sicher.

Joe Rogan: Du sprichst von den Tunneln und dann von fliegenden Autos. Glaubst Du  wirklich, dass das real wird?

Elon Musk: Zu laut, und es entsteht zu viel Luftstrom. Denk einmal daran, wie viel Lärm und Wind allein so eine kleine Spielzeugdrohne erzeugt. Und jetzt stell Dir vor, die wäre tausendmal schwerer. Das wird Deine Nachbarn nicht glücklich machen. Deine Nachbarn werden nicht erfreut sein, wenn Du ein fliegendes Auto in Deinem Hinterhof landest.

Joe Rogan: Das wäre sehr helikopterartig.

Elon Musk: Oder auf Deinem Dach. Das wäre überaus lästig. Wenn Du ein fliegendes Auto möchtest, montier einfach ein paar Räder an einen Hubschrauber.

Joe Rogan: Gibt es eine Möglichkeit, das zu umgehen? Wenn man zum Beispiel(1:10:00) eine Art von magnetischer Technologie entwickeln könnte, wie all diese Bob Lazar Typen, die dachten, dass das ein Teil der UFO-Technologie war, die sie in der Area 51 machten? Erinnerst Du Dich? Hatten die sich nicht einige Gedanken über Magnetismus gemacht?

Elon Musk: Nein.

Joe Rogan: Nein? Bullshit?

Elon Musk: Ja.

Joe Rogan: Wirklich?

Elon Musk: Ja. Es gibt einen grundlegenden Impulsaustausch mit der Luft. Man braucht also eine Beschleunigung. Man hat eine Masse und man hat die Schwerkraft. Die Masse mal Schwerkraft muss gleich der Masse des Luftstroms mal der Beschleunigung dieses Luftstroms sein, um eine neutrale Kraft zu ergeben. MG=MA. Damit wirst du dich nicht bewegen. Wenn MG größer als MA ist, geht’s nach unten. Und wenn MA größer ist als MG, geht‘s nach oben. So funktioniert’s.

Joe Rogan: Es gibt einfach keinen Weg daran vorbei?

Elon Musk: Es führt definitiv kein Weg daran vorbei. (01:10:56)

3 Kommentare zu „The Joe Rogan Experience #1169 – Elon Musk (III)

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