Jahreshauptversammlung 2020 und Batterie-Tag (IV) – Fragen und Antworten

Der letzte Teil (1:32:44 – 2:11:08) des Batterie-Tags widmet sich den Fragen der Zuschauer bzw. Anteilseigner, die Elon Musk, Drew Baglino und das eigens dafür auf die Bühne gebetene Tesla-Team beantworten. Zum englischen Transkript und zu den Teilen I, II und III der Übersetzung dieser Veranstaltung gelangen Sie durch einen Klick auf die Links.

Elon Musk: (1:32:44) Und jetzt kommen wir zu den Fragen und Antworten. Dafür werden wir unser Team auf die Bühne bitten.

Drew Baglino: Kommt hoch, Leute.

Elon Musk: Dies ist nur ein kleiner Teil des Teams, aber ich dachte, es wäre großartig, Ihnen einen Teil des Teams vorzustellen. So können verschiedene Leute verschiedene Fragen beantworten.

Drew Baglino: Klingt gut. Allerdings weiß ich nicht, wie wir die Fragen bekommen.

Elon Musk: Ehrlich gesagt, weiß ich es auch nicht. Vielleicht könnten Sie für zwei Sekunden aus dem Auto aussteigen und uns die Fragen zurufen. Wie bekommen wir die Fragen?

Drew Baglino: Oh, es gibt Mikrofone. Warten Sie auf das Mikrofon.

Elon Musk: Okay. Die Leute brauchen auf jeden Fall ein Mikrofon; ansonsten wird es nicht funktionieren. Wir werden ein paar Mikrofone austeilen.

Ein Sprecher aus dem Publikum: [nicht hörbar]

Elon Musk: Oh, wir haben noch keinen Namen für das 25.000-Dollar-Auto.

Drew Baglino: Aber eine tolle Frage.

Ein Sprecher aus dem Publikum: Elon, Sie haben in Berlin darüber gesprochen, dass Sie [nicht hörbar] produzieren werden [nicht hörbar].

Elon Musk: Ja, wir werden Zellen in Berlin herstellen. Richtig.

Ein Sprecher aus dem Publikum: [nicht hörbar].

Drew Baglino: (wiederholt die Frage aus dem Publikum) Wärmemanagementsystem? Für Häuser?

Elon Musk: Oh, Sie meinen so etwas wie die heimische HLK (Heizung, Lüftung, Klimatechnik)? Ja. Das ist ein Lieblingsprojekt, das ich gerne in Angriff nehmen würde. Ich weiß nicht, vielleicht fangen wir nächstes Jahr an, daran zu arbeiten. Denn ich denke, man könnte ein viel besseres HLK-System für zu Hause bauen, das leise und super energieeffizient ist, einen viel besseren Filter für Partikel hat und zudem sehr zuverlässig arbeitet.

Das haben wir bereits fürs Auto entwickelt. Die Wärmepumpe im Model Y ist ziemlich spektakulär. Sie ist winzig, sie ist effizient, sie muss 15 Jahre lang halten, (1:35:00) sie muss unter allen möglichen Bedingungen funktionieren, vom kältesten Winter bis zum heißesten Sommer. Wir haben also bereits einen großen Teil der Arbeit erledigt, die für eine tolle Haustechnik notwendig ist.

Und man kann sie auch aufstocken. Je nach Größe des Hauses bzw. wie viel Leistung man braucht, kann man die Technik unkompliziert aufstocken und hat eine sehr überzeugende, super-effiziente Haus HLK. Diese Anlage könnte auch mit dem Auto kommunizieren und wird wissen, wann man nach Hause kommt. In etwa, wie: „Oh, ich muss das Haus nicht den ganzen Tag kalt halten. Ich kühle es erst runter, wenn Du nach Hause kommst.“ Die Anlage kann mit dem Auto kommunizieren und richtig einstellen, wann Kühlung und Heizung benötigt wird. Das wird großartig.

Drew Baglino: Schönes Produkt. Wer ist der Nächste?

Eli: Hallo? Hey Leute, Eli hier vom Tesla Owners Club, My Tesla Adventure. Nur eine kurze Frage. Ich bin ein großer Fan von Autocamping in meinem Tesla – meine absolute Lieblingsbeschäftigung – und mein Traum wäre eine Klimakontrolle im hinteren Teil des Cybertrucks. Wäre das möglich? Denn das wäre die ultimative Camping-Maschine, wenn wir auch über Nacht eine Klimaanlage zur Verfügung hätten.

Elon Musk: Wir werden versuchen, das zu tun. Ja, ich stimme zu. Das wäre wirklich cool.

Drew Baglino: Alles klar. Wer ist der Nächste?

Ein Sprecher aus dem Publikum: Hallo, ein langjähriger Fan. Elon, Sie sind toll. Nur eine Frage: Wie sieht die Verbrennungsmotoren-Industrie der Zukunft aus?

Elon Musk: Nun, ich glaube nicht, dass die Verbrennungsmotoren-Industrie auf lange Sicht bestehen wird. Vielleicht wird es sie weiterhin als eine Art Kuriosität geben. Es gibt immer noch einige Dampfmaschinen, die irgendwo hergestellt werden. Aber sie sind im Grunde nur eine Art von skurrilen Sammlerstücken. Ich denke, dass so die Zukunft des Autos mit Verbrennungsmotor aussehen wird.

Ryan McCaffrey: Hi, Elon, zu Ihrer Linken hier im weißen Model Y, Ryan McCaffrey vom Ride the Lightning Tesla-Podcast. Ich bin neugierig bezüglich des Cybertrucks. Es war interessant zu erfahren, wo Sie ihn an der Batterietechnologiefront sehen. Nun würde ich gerne wissen, was Sie an der Produktionsfront sehen. Ist das Volumen… – Sie wissen schon, Trucks sind so beliebt in Amerika. Sehen Sie das Produktionsvolumen zukünftig gleichauf mit dem 3er oder dem Y? Und außerdem: Wird es Tesla möglich sein – als Teil des Giga Texas Deals – Autos legal in Texas zu verkaufen?

Elon Musk: Nun, es ist schwer zu sagen, wie hoch das Volumen für den Cybertruck genau sein wird. Die Bestellungen sind gigantisch. Wir haben, ich weiß nicht, weit über eine halbe Million Bestellungen, ich glaube, ca. 600.000 oder ,… – Es sind eine Menge; wir haben aufgehört zu zählen. Somit wird es wahrscheinlich mindestens ein Volumen von 250.000 bis 300.000 Stück pro Jahr sein, vielleicht mehr.

Allerdings entwerfen wir den Cybertruck so, dass er die amerikanische Spezifikation erfüllt. Denn wenn man versucht, ein Auto so zu konstruieren, dass es alle globalen Anforderungen erfüllt, könnte man den Cybertruck nicht bauen; das wäre unmöglich. Er ist also für den amerikanischen Markt konzipiert; aber das ist auch der größte Markt. Unser nordamerikanischer Markt ist der mit Abstand größte Markt für Pickups und große Pickups.

Wir werden wahrscheinlich eine internationale Version des Cybertrucks entwerfen, die etwas kleiner ausfallen wird; so eine Art kompaktes Wolverine-Paket. Er wird immer noch sehr cool sein, aber etwas kleiner, weil so einen riesiger Truck einfach nicht für die meisten Märkte in Frage kommt. Und zur letzten Frage: Wir werden wahrscheinlich in der Lage sein, direkt in Texas zu verkaufen. Im Augenblick läuft es ganz gut. Aber es ist schon seltsam, dass wir nicht in der Lage sind, eine Transaktion tatsächlich in Texas abzuschließen, sondern dass ein Klick auf einem Server in Kalifornien nötig ist. Seltsamerweise können wir in Texas zwar Leasing anbieten, aber nicht verkaufen. Hoffentlich wird das in Zukunft geklärt.

Ross Gerber: Elon, großartige Arbeit mit allem, was Sie tun. Hier ist Ross Gerber von Gerber Kawasaki. Ihr Team ist erstaunlich. Was ich sehr gerne wissen möchte: Diese Innovationen sind unglaublich, aber auf meiner Fahrt hierher – 400 Meilen komplett mit Autopilot – sah ich, dass der gesamte Staat braun ist; und es geht schließlich um das Klima. Wurde eine Analyse durchgeführt in Bezug auf die direkte Auswirkung auf das Klima, wenn all diese Dinge erreicht werden?

Elon Musk: Ich denke, unsere Vorhaben werden eine sehr bedeutende Auswirkung haben, weil sie den weiteren, jährlichen Anstieg des CO2 ppm stoppen. Ich versuche, die ganze Klimasache so weit wie möglich als eine wissenschaftliche Frage zu betrachten. In der Wissenschaft hinterfragt man immer seine Hypothese. Ist sie wahr? Ist sie nicht wahr? Oder man ordnet einer gegebenen Hypothese eine Wahrscheinlichkeit zu. Mein ursprüngliches Interesse (1:40:00) an Elektrofahrzeugen ging dem Klimathema voraus. Als ich in der High School war, dachte ich: „Wenn wir keine Elektroautos entwickeln, wird die ganze Wirtschaft zusammenbrechen, sobald uns das Öl ausgeht.“ Also sollten wir besser Elektroautos und nachhaltige Energie erfinden, oder die Zivilisation wird zerbrechen.

Erst später wurde die Bedeutung des Klimarisikos deutlich. Außerdem waren wir auch in der Lage, mit Hilfe von Fracking und anderen Arten von Technologie auf viel mehr fossile Brennstoffe zuzugreifen als zuvor gedacht, was hilfreich ist, um die Kosten für Benzin zu senken. Allerding ist es ziemlich schlecht für den Gesamtausstoß an CO2 in die Atmosphäre. Es ist jetzt weit über das hinaus, was man zuvor annahm.

Wie wir gerade in dieser Präsentation gesehen haben, ist es eine absolut monumentale Aufgabe, den Einstieg in die nachhaltige Energie zu beschleunigen. Die gesamte Weltwirtschaft ist immer noch zu mehr als 99% abhängig von – oder sagen wir ungefähr 99% – von fossilen Brennstoffen. Obwohl also Elektroautos im Moment eine Menge Presse bekommen, ist der prozentuale Anteil an der gesamten globalen Flotte nicht nennenswert. Ich würde sagen, ja, weniger als 1% der globalen Flotte ist im Moment elektrisch, da zwei Milliarden Autos und Lastwagen und was weiß ich noch alles im Einsatz sind.

Es liegt also noch eine gewaltige Menge an Arbeit vor uns. Es ist der pure Wahnsinn und schwer zu begreifen, wie viel Arbeit noch vor uns liegt, um die neue Fahrzeugproduktion nachhaltig zu gestalten und die Menge an stationären Speichern massiv zu erhöhen, was unbedingte Voraussetzung ist, weil erneuerbare Energien intermittierend sind. Wind und Sonne sind unstetig. Manchmal weht kein Wind und – das ist jedem klar – die Sonne scheint nicht in der Nacht. Man braucht also Batterien – eine immens große Anzahl von Batterien.

Drew Baglino: Ja, es ist schwer, die direkten Auswirkungen zu messen, aber es ist ein Experiment, das wir nicht durchführen sollten. Je eher wir dieses Experiment beenden können, desto eher können wir auf eine nachhaltige Art und Weise weitermachen, die dazu weniger Kosten verursacht. Ich glaube, vielen ist gar nicht bewusst, dass die Betriebskosten für das 25.000-$-Auto – sobald es auf den Markt kommt – unglaublich viel niedriger sind als für das vorherige Auto. Und was die Solar- und Windenergie betrifft: diese Kosten sinken und damit auch die für die Batterien, so dass die tatsächlichen Kosten für Energie im Netz sinken. Wir bewegen uns in Richtung einer nachhaltigen, kostengünstigen Zukunft. Es gibt keinen Verzicht.

Elon Musk: Das ist wahr. Es ist eine falsche Dichotomie zu sagen, dass man entweder Wohlstand oder Nachhaltigkeit haben kann. Das wird oft von der Öl- und Gasindustrie benutzt, um zu sagen: „Oh, nun, wollen Sie, dass die Menschen ihre Jobs verlieren? Wollen Sie, dass der Lebensstandard der Menschen sinkt? Wollt ihr wirklich all diese wirtschaftlichen Opfer bringen, um Nachhaltigkeit zu erreichen?“ Aber die Realität ist, wie Drew schon sagte, dass nachhaltige Energie kostengünstiger und nicht teurer als fossile Brennstoffe sein wird.

Ein Redner aus dem Publikum: Elon, eine kurze Frage an Sie. Zunächst einmal danke, dass wir alle hier sein können. Ich habe einem Freund gesagt, dass das Unternehmen, für das man arbeiten sollte und das in den nächsten zehn Jahren den größten strukturellen Einfluss haben wird, wahrscheinlich Tesla ist. Also ein großes Lob an alle bei Tesla für das, was sie bis heute getan haben und in Zukunft tun werden.

Die zwei Fragen an Sie: Sie haben davon gesprochen, dass die Marktaufteilung zwischen E-Mobilität und Energiespeicherung langfristig bei ca. 50/50 liegen wird. Aber es scheint, dass viele der Errungenschaften bezgl. der Batteriekostenkurve, die Sie heute vorgestellt haben, einige dieser Speichermöglichkeiten in den nächsten fünf Jahren wirklich viel realistischer machen. Der erste Teil der Frage lautet also: Wenn diese Technik immer besser verstanden und verbessert wird, ändert sich dadurch diese 50/50 Aufteilung? Oder gibt es ein Szenario, bei der die Speicherung wichtiger wird?

Und dann der zweite Teil der Frage: Wer wird Tesla bei all diesen großen Visionen aus Unternehmenssicht zur Seite stehen? Natürlich kann Tesla das nicht alleine schaffen, aber wenn man sich die traditionelle Autoindustrie oder die Energiebranche usw. ansieht, sehe ich nicht viele andere Unternehmen wie Tesla.

Elon Musk: Nun, es gibt eine Menge Unternehmen in China, die meiner Meinung nach großartige Arbeit mit Elektrofahrzeugen und auch mit stationären Speichern leisten. Obwohl wir in den USA noch nicht so viel davon sehen, wird sich das wahrscheinlich in der Zukunft ändern. Ich weiß nicht – natürlich tun wir alles, was wir können, um andere Unternehmen zu ermutigen, auf nachhaltigen Transport umzusteigen und auch stationäre Speicherbatterien herzustellen.

Wir haben unsere Patente frei zugänglich gemacht. Wir versuchen, diesen Unternehmen zu sagen: „Hey, ihr müsst das wirklich tun, sonst werdet ihr in Zukunft nicht mehr existieren“, aber sie glauben es nicht. (1:45:00) Wir haben uns den Mund fusselig geredet. Was sollen wir denn machen? Aber wir hoffen inständig, dass andere Unternehmen uns nacheifern werden, und dadurch eine nachhaltige Zukunft zu einem früheren Zeitpunkt ermöglichen.

Drew Baglino: Aus der Perspektive der fundamentalen Marktgröße haben wir die erste Grundlagenarbeit geleistet, um den Umfang des Marktes in Terawattstunden aufzuzeigen, was ungefähr bei 50/50 liegt. 10 TWh für den Transport, 10 TWh für das Netz. Wenn Sie ein Kraftwerk bauen, machen Sie eine große Investition. Unsere 25-Jahres-Anlagen sind Großinvestitionen. Wenn die Netzbatterien eine Art 10-Jahres-Anlage wären, wäre der Markt für Netzbatterien größer. Aber weil es eine Anlage mit längerer Laufzeit ist, ist der Markt ungefähr gleich groß wie der für Transport.

Gali: Gibt es langfristig gesehen andere Segmente, die diese neuen Batterien revolutionieren oder elektrifizieren könnten – abgesehen vom Model 2 oder einem preiswerteren Sedan? Wie zum Beispiel ein Boot, ein Boring Company Loop, ein Flugzeug…

Elon Musk: Wo bist du, Gali? Bist du da?

Gali: Was gibt’s? Ich bin hier.

Elon Musk: Okay, großartig. Es kommt einem hier vor wie Bauchrednerei; wir hören nur den Ton aus dem Lautsprecher und wissen nicht, woher er kommt.

Gali: Irgendwelche Hinweise oder ist das Model 2 eine so große Sache, weil es die Kosten für den Transport senkt, dass das die Disruption ist, oder sollten wir uns darauf freuen, dass diese neue Kostenkurve verschiedene Fahrzeugkategorien eröffnet, wie einen Bus mit hoher Passagierdichte, Boring Loop, Boot, Flugzeug?

Elon Musk: Nun, ich meine, es gibt jetzt schon Batterien in begrenzter Produktion, die 400 Wattstunden pro Kilogramm überschreiten, was meiner Meinung nach in etwa die Zahl ist, die man für ein Flugzeug mittlerer Reichweite benötigt. Unsere Batterien werden sich mit der Zeit auch dem Bereich von 400 Wattstunden pro Kilogramm nähern. Also ja, ich denke, mit der Zeit werden wir sehen, dass alle Transportmittel, mit der ironischen Ausnahme von Raketen, auf Nachhaltigkeit oder grundsätzlich auf Elektroantrieb umsteigen.

An der Raketenfront planen wir, dass Starship zu etwa 80 % mit flüssigem Sauerstoff betrieben wird, und wir verlegen bereits eine Stromleitung, um den flüssigen Sauerstoff mit Windkraft zu erzeugen. Wir machen also einige anständige Fortschritte in Sachen Nachhaltigkeit an der Raketenfront, aber es gibt einfach keine Möglichkeit, eine elektrische Rakete zu starten. Da wir aber nur als eine Multi-Planetare Spezies eine Zukunft für das Leben und Bewusstsein der Menschheit haben, müssen wir das weiter tun.

Josh Phillips: Hallo Elon, hier ist Josh Phillips, Kleinanleger. Ich habe eine Frage in Bezug auf die Lithium- und Nickelindustrie und die wahrscheinlichen Preisspitzen und Engpässe bei hochwertigen Materialien, die die Elektroauto-Industrie wahrscheinlich erleben wird, wenn sie nicht schnell handeln, um die zukünftige Versorgung anzugehen. Tesla hat eindeutig die richtigen und notwendigen Schritte unternommen, aber es besteht die Sorge, dass die potenziellen Versorgungsprobleme und Preisspitzen den Rest der Elektroautoindustrie und damit auch die weltweite Verbreitung von Elektroautos beeinträchtigen werden. Welchen Rat würden Sie der Elektroautoindustrie und dem Bergbau geben, um diese drohende Hürde schnell zu überwinden? Denn für eine nachhaltige Energiezukunft muss das Spice fließen. Ich danke Ihnen.

Elon Musk: Ja, in der Tat. Das Spice muss fließen. Das neue Spice. Ich weiß es nicht. Ich bin mir nicht sicher. Ich schätze, wir könnten versuchen, so viele Zellen zu produzieren, dass wir vielleicht andere damit beliefern könnten, aber wir sehen die grundsätzliche Einschränkung in der gesamten Zellproduktion. Das ist der Grund, warum wir so viel Aufwand in die Herstellung von Zellen stecken und versuchen, jeden Aspekt der Zellproduktion neu zu erfinden, vom Abbau des Erzes bis hin zu einem kompletten Batteriepack, denn das ist die grundlegende Einschränkung.

Wir steigen nicht in das Zellgeschäft ein, nur weil es Spaß macht, sondern weil es die grundlegende Einschränkung ist. Es ist der begrenzende Faktor für ein schnelles Wachstum. Aber wir könnten sicherlich versuchen, die Zellproduktion so weit hochzufahren und vielleicht Zellen an andere zu verkaufen, obwohl wir bereits mit absoluter Höchstgeschwindigkeit unterwegs sind – also ist es nicht so, dass wir uns zurückhalten.

Wir bauen effiziente Autos mit einem geringeren Luftwiderstand, geringem Rollwiderstand und effizienten Antriebssträngen – das ist es, was wir getan haben, damit Eisenphosphat immer noch eine gute Reichweite hat. Das Eisenphosphat ist also (1:50:00) eine Lösung mit geringerer Energiedichte, aber während es einige Beschränkungen für die Gesamtmenge an Nickel gibt, die jedes Jahr produziert wird, gibt es für das Eisen wirklich keine Beschränkungen. Es gibt so viel Eisen, dass es lächerlich ist. Man kann also Eisenphosphat auf Rohstoffbasis wirklich steigern – mehr als Nickel.

Drew Baglino: Und nur um darauf hinzuweisen – als wir durch diese Präsentation gegangen sind, haben wir absichtlich alle verschiedenen Aspekte getrennt. Die Vorteile von Strukturbatterien gelten für eine eisenbasierte Kathode auf die gleiche Weise wie für eine nickelbasierte Kathode. Sie erhalten also eine größere Reichweite für Fahrzeuge auf Eisenbasis. Und auch der Siliziumvorteil kann auf die eisenbasierten Fahrzeuge übertragen werden. Wir können also eine Menge tun, um die Reichweite eines eisenbasierten Fahrzeugs zu erhöhen, und deshalb ist das ein wichtiger Teil der Roadmap für die Zukunft. Vielleicht kann Turner (auf der Bühne) darüber sprechen, was die Bergbauindustrie tun kann.

Turner: Ja. Die Diversifizierung auf der Kathodenseite ist natürlich massiv, und bei Elektroautos geht es um Effizienz. Für die Elektroauto-Industrie, für die Fahrzeugindustrie, müssen wir also sehen, dass die Effizienz des Antriebsstrangs bei allen anderen Unternehmen wirklich zunimmt und mit der Effizienz des Tesla-Antriebsstrangs übereinstimmt, so dass jeder diesen diversifizierten Kathoden-Ansatz haben kann, bei dem LFP für mittlere Reichweiten verwendet wird, und sogar wirklich ein 300-Meilen-Fahrzeug mit LFP bauen kann.

Und wirklich, das Ziel, das wir hier zu präsentieren versuchten, war ein Modell für vertikale Integration, strategische vertikale Integration, die viele verschiedene Unternehmen übernehmen können. Was wir brauchen, ist eine vertikale Integration, die den Prozessweg verkürzt, von der Mine bis zur Kathode. Und was wir hier machen, ist neu, und wir versuchen, die Industrie in diese Richtung zu bringen. Wir präsentieren hier also ein Modell, dem jeder folgen kann.

Elon Musk: (zum Team auf der Bühne) Ja. Wenn es irgendetwas gibt, was Ihr kommentieren möchtet, könnt Ihr gerne vortreten und sprechen.

Sprecher A auf der Bühne: Ich denke, der Schlüssel liegt darin, bei der Wahl der Chemie und der Materialien klug vorzugehen. Wenn man bei der Wahl der Materialien klug vorgeht, wird das Spice weiter fließen. Man muss nicht überall die gleiche Sorte verwenden. Es geht darum, strategisch zu planen, und ich denke, dass wir den Bergleuten einen Anreiz bieten, ihre Produktion zu erhöhen.

Drew Baglino: Ja. Und tatsächlich hatten wir gute Gespräche; sie sind alle motiviert. Ich glaube, sie haben sich irgendwie zurückgelehnt und gefragt: „Werdet ihr wahnsinnig wachsen?“ Und wir sagten: „Ja, werden wir.“ Wir haben gezeigt, wie sehr wir wachsen werden, und das ist es, was die Bergleute hören wollen, und dann werden sie investieren.

Ben Limpic: Hallo, Elon. Hier ist Ben Limpic, ich bin ein Musiker. Ich habe mich gefragt, ob Tesla irgendwelche zukünftigen Pläne hat, Partnerschaften mit Musikunternehmen einzugehen, so wie es mit Tencent Games oder ähnlichen Dingen geschehen ist, damit ihr eure Dienste für Künstler und andere Arten von Kreativen erweitern könnt, damit sie sich an der Produktion von Inhalten beteiligen können, die Teil des Tesla-Ökosystems sein können, oder damit andere Leute, die kreative Dinge tun, sich mit Euch verbinden können?

Elon Musk: Wir haben nicht wirklich darüber nachgedacht, aber es ist wahrscheinlich etwas, worüber wir nachdenken sollten. Wir werden TIDAL im Tesla anbieten. Wir stellen also mehr Musikquellen zur Verfügung, aus denen die Leute wählen können, und versuchen einfach generell, das Unterhaltungserlebnis in den Autos zu verbessern. Ich denke, je mehr wir in eine autonome Zukunft gehen, desto wichtiger wird die Bedeutung von Unterhaltung und Produktivität.

Wenn Sie im Grunde nur noch in Ihrem Auto sitzen, wenn das Auto völlig autonom irgendwo hinfährt, ist das Auto im Wesentlichen Ihr Chauffeur. Dann werden Sie auf eine gute Unterhaltung Wert legen. Und da Sie Ihre Aufmerksamkeit nicht mehr auf das Fahren des Autos verwenden, wird es auch einen Bedarf für Produktivitätstools geben. All das wird also in Zukunft extrem wichtig sein.

Drew Baglino: (zu Elon) Sollen wir einige der say.com-Fragen machen? Okay. Sollen wir die zweite machen?

Elon Musk: Ja. Die erste Frage haben wir, glaube ich, schon beantwortet. Wenn wir in der Lage sind, genug Zellen herzustellen – was wir versuchen werden – werden wir andere Unternehmen beliefern. Wir beabsichtigen definitiv nicht, die Zellen für uns zu behalten. Wenn wir genug herstellen können, werden wir andere Firmen beliefern. Wir versuchen das Richtige zu tun, um nachhaltige Energie voranzubringen – was auch immer es ist.

Vehicle-to-Grid(Fahrzeug zum Netz) – das werden wir oft gefragt. Es ist wichtig zu beachten, dass man, um Vehicle-to-Grid zu nutzen, die Hauptversorgung zum Netz zuvor trennen muss, es sei denn, man hat einen Stromausfall. Andernfalls lassen sie Sie im Grunde nur (1:55:00) Energie in das Netz zurückfließen. Also nur eine Umkehrung des Stromflusses zu haben, hält die Lichter nicht wirklich an. Sie brauchen ein ganzes, separates System, um die Stromzufuhr zum Netz zu unterbrechen.

Außerdem möchten die meisten die Freiheit haben, fahren zu können und zu Hause aufzuladen. Und es ist natürlich sehr problematisch, wenn man morgens ankommt und das Auto, statt aufgeladen zu werden, sich im Haus entlädt und man sich dann sozusagen entscheiden muss: „Okay, jetzt kann ich entweder fahren oder die Batterie für die Stromversorgung meines Hauses nutzen.“

Für die Handlungsfreiheit der Leute ist es tatsächlich besser, einen Stromspeicher und ein Auto getrennt zu haben – dann funktioniert alles. Am besten kombiniert man das mit einer Solaranlage, entweder Solarpanelen oder einem Solar-Glasdach, und einem lokalen Batteriespeicher, so dass man sein eigener Energieversorger wird. Dann nämlich kann das Auto auch mit Solarstrom geladen werden. Das wird funktionieren. Wir können sicherlich Vehicle-to-Grid zur Verfügung stellen; in Europa könnten wir das sogar mit einer entsprechenden Software ermöglichen, nicht wahr?

Drew Baglino: Ja. Bei zukünftigen Generationen von Leistungselektronik werden wir in der Lage sein, bezüglich einer Teilnahme am Energiemarkt dies mehr oder weniger überall zu tun. Allerdings sind die nordamerikanischen Stecker – egal ob Tesla-Stecker oder andere – nicht mit denen zur Stromversorgung des Hauses kompatibel. Das ist unglücklich. Man bräuchte also eine zusätzliche Hardware, um das zu tun.

Aber ja, in der Zukunft werden alle Versionen unserer Fahrzeuge zumindest den Stromfluss für die Zwecke der Energiemarktteilnahme unterstützen. Aber selbst dann ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass Ihr Auto nicht 24/7 eingesteckt ist, so dass es eine Art unvorhersehbare Ressource für das Netz ist. Es wird einen Wert haben, aber es ist nicht dasselbe wie ein stationäres Batteriepaket.

Elon Musk: Ja. Ehrlich gesagt, klingt Vehicle-to-Grid gut, aber es hat einen viel geringeren Nutzen, als die Leute denken. Ich glaube, dass nur sehr wenige Menschen Vehicle-to-Grid tatsächlich nutzen würden. Der ursprüngliche Roadster hatte eine Vehicle-to-Grid-Funktion. Niemand hat sie genutzt.

Ein Sprecher aus dem Publikum: [nicht hörbar]

Drew Baglino: (wiederholt den Sprecher im Publikum) Wie finden wir die Ingenieure, die all das tun, was wir sagen?

Elon Musk: Wie finden wir die Ingenieure, die all diese Dinge umsetzen? Nun, wir rekrutieren eine Menge Ingenieure aus allen Teilen der Welt. Tesla hat einen guten Ruf, aufregende Ingenieursarbeit zu bieten, und das zieht viele der besten Ingenieure der Welt an. Sie wissen, dass ihre Arbeit bei Tesla dem Allgemeinwohl dient, und wir stellen uns großen Herausforderungen, was die Technik angeht.

Tesla ist in erster Linie ein Ingenieursunternehmen; wir machen Hardcore-Engineering. Alleine schon die Menge an Hardcore-Engineering, die bei Tesla stattfindet, ist wahnsinnig. Wenn man sich die verschiedenen Umfragen anschaut, die an den Ingenieurschulen gemacht wurden – wo wollen Sie hin, was ist Ihre erste Wahl? Tatsächlich waren in den letzten Jahren Tesla und SpaceX die beiden Top-Wahlmöglichkeiten. Also manchmal ist Tesla die erste Wahl und manchmal SpaceX – aber es sind immer die beiden Top-Wahlen.

Drew Baglino: Also, wenn Sie motiviert sind, einige dieser Probleme zu lösen, die die am schwierigsten zu lösenden Probleme der Welt sind, die wirklich grundlegend unsere Zukunft positiv verändern, dann melden Sie sich bitte und helfen Sie uns, an diesen Problemen zu arbeiten.

Elon Musk: Auf jeden Fall. Und wie Du gesagt hast, ist der Kampf noch lange nicht vorbei. Weniger als 1 % der weltweiten Fahrzeugflotte wurde auf Elektroantrieb umgestellt, und vielleicht sogar weniger als 0,1 % der stationären Speicherung wurde bisher bereitgestellt. Die stationäre Speicherung hat also gerade erst begonnen, sowie die Umstellung der weltweiten Fahrzeugflotte auf Elektroantrieb auch gerade erst begonnen hat. Bei Tesla und anderen Unternehmen gibt es also noch jede Menge Entwicklungsarbeit zu leisten, um den Übergang zur Nachhaltigkeit zu beschleunigen.

Jordan: Hey, könnt ihr mich hören?

Drew Baglino: Ja.

Jordan: Hier ist Jordan von Mark Asset Management. Sie haben über die Bedeutung der Fabrik gesprochen und Sie haben den grundlegenden Designprozess und viele der neuen Dinge erwähnt, die Sie in Shanghai, Berlin und Austin machen werden oder angefangen haben zu machen. Können Sie uns vielleicht helfen, zu verstehen und zu quantifizieren, wie finanziell bedeutsam all diese Verbesserungen sein werden? Und ist es angesichts dessen, was Sie als Unternehmen zu erreichen versuchen, fair anzunehmen, dass der Großteil der Verbesserungen in Form von niedrigeren Preisen an die Kunden zurückgegeben wird?

Elon Musk: (2:00:00) Ja. Wir werden sicherlich versuchen, so viel wie möglich an die Kunden zurückzugeben. Die Profitabilität von Tesla ist nicht außerordentlich hoch; unsere durchschnittliche Profitabilität für die letzten vier Quartale liegt vielleicht bei 1%. Ich möchte nur klarstellen, dass wir nicht gerade Geld scheffeln. Unsere Bewertung erweckt den Eindruck, dass wir das tun, aber wir tun es nicht. Wir versuchen, den Preis so wettbewerbsfähig wie möglich zu gestalten, ohne dabei Geld zu verlieren. Wenn man längerfristig Geld verliert, stirbt man. Diese Sache, die man Profit nennt, bedeutet, dass wir mehr Geld einnehmen müssen, als wir ausgeben; ansonsten sind wir tot.

Drew Baglino: Aber die Erschwinglichkeit ist der Schlüssel zur Skalierung, richtig? Die Nachfrage entwickelt sich nicht linear, wenn man den Preis des Autos reduziert.

Elon Musk: Es ist wichtig, den Unterschied zwischen der Erschwinglichkeit und dem Preis-Leistungs-Verhältnis oder der Attraktivität des Produkts zu trennen. Viele Leute möchten gerne einen Tesla kaufen, aber sie haben einfach nicht genug Geld. Wir könnten das Auto unendlich begehrenswert machen; aber wenn jemand nicht genug Geld hat, kann er es nicht kaufen. Manchmal vergessen viele das irgendwie. Die Leute müssen genug Geld haben, um das Auto zu kaufen, und nur weil man ein Auto super begehrenswert – aber damit teuer – macht, heißt das nicht, dass sie es sich leisten können. Es ist absolut entscheidend, dass wir Autos bauen, die die Leute tatsächlich bezahlen können.

Drew Baglino: (liest eine Frage von saytechnologies.com vor) Wann erwarten Sie, dass Tesla-Fahrzeuge Verbrennungsmotoren-Fahrzeuge beim Anschaffungspreis schlagen werden?

Ich denke, ein Weg, diese Frage zu beantworten, ist: In den Fahrzeugklassen, die wir heute verkaufen, tun wir das bereits.

Elon Musk: Ja. Wir sind schon ziemlich nah dran. Und wenn man dann noch die Gesamtbetriebskosten berücksichtigt und die Tatsache, dass Elektrofahrzeuge viel weniger Wartung benötigen und viel billiger zu betreiben sind, also wenn man die Gesamtbetriebskosten betrachtet, tun wir es sowieso. Und Sie können ein Auto immer leasen. Wenn Sie also ein Auto leasen oder einen Kredit für ein Auto aufnehmen, haben Sie Ihre monatlichen Raten, und dann Ihre Kosten für Benzin oder Strom und Ihre Wartungskosten. Wenn man alle Kosten für den Betrieb eines Elektroautos berücksichtigt, dann sind diese viel geringer als die eines Benzinautos mit dem gleichen nominalen Kaufpreis.

Das heißt, dass wir wahrscheinlich innerhalb von drei Jahren, wenn wir ein preisgünstiges Auto, also ein 25.000-Dollar-Auto auf den Markt bringen, im Grunde gleichauf sein werden oder vielleicht etwas besser als ein vergleichbares Benzinauto. Ich gehe mal von drei Jahren aus.

Drew Baglino: (liest eine Frage von saytechnologies.com vor) Wie haben die technologischen Fortschritte und die zunehmende vertikale Integration der Batterieherstellung Ihre Fähigkeit beeinflusst, die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Lieferkette zu verbessern?

Elon Musk: Irgendwie haben wir das schon gesagt.

(bezieht sich auf die Website saytechnologies.com, die auf der Bühne angezeigt wird) Haben wir eine Möglichkeit, das durchzublättern? Scroll einfach weiter.

Drew Baglino: (liest eine Frage von saytechnologies.com vor) Wie wollen Sie das Problem der Langlebigkeit der Kathode, der Kosten und der Umweltbelastung lösen? Ist dies etwas, das Sie der vorgelagerten Lieferkette überlassen wollen?

Nein, ich denke, wir haben versucht, das direkt zu beantworten. Ich meine, wir schauen uns nicht nur an, was in der Kathodenanlage passiert, sondern auch das, was derzeit außerhalb der Kathodenanlage stattfindet, aber eigentlich integriert sein sollte. Außerdem entfernen wir unnötige Prozesse und die Verwendung von Reagenzien, die einfach nur kostspielig und nicht notwendig sind, was eine Menge Abwasser spart.

Elon Musk: (wendet sich an das Team auf der Bühne) Leute, gibt es irgendetwas, was Ihr hinzufügen wollt zu … Vielleicht könnte sich jeder von Euch vorstellen und ein paar Worte sagen. Wäre das okay?

Sprecher A auf der Bühne: Sicher. Ich möchte nur die Tatsache wiederholen, dass dies ein massives Problem ist. Und es sieht so aus, als könne Tesla das schaffen, aber wir brauchen jedermanns Hilfe, denn es ist jedermanns Planet, und wir werden nicht alleine auf 20 Terawattstunden kommen. (2:05:00) Also denken Sie bitte sorgfältig darüber nach, denn es betrifft jeden, also lassen Sie uns das zusammen bewältigen.

Elon Musk: Ja. Und wenn Sie sich für nachhaltige Lösungen und Hardcore-Ingenieursarbeit interessieren, sollten Sie unbedingt für Tesla arbeiten.

Sprecher B auf der Bühne: Wir sind ein paar der Verbesserungen in der Fertigung durchgegangen, und es sieht irgendwie einfach aus, wenn man eine schöne Präsentation zusammenstellt, aber es ist absolut herausfordernd. Wenn man Materialien aus dem Prozess herausnimmt, wenn man Prozesse zusammenfügt, muss man eine Menge Dinge auf einmal tun, und das ist eine immense technische Herausforderung. Und um das zu meistern, brauchen wir die besten Ingenieure, die es gibt. Wir haben dieses fantastische Team. Ich möchte auch unser gesamtes Team loben, das gerade zuschaut: Ihr seid großartig, Ihr habt das absolut super hingekriegt, das zusammenzustellen.

Drew Baglino: Ich danke Euch. Vielen Dank, Tesla-Team. Stimme voll und ganz zu.

Rodney Westmoreland: Rodney Westmoreland, ich manage den Bau hier bei Tesla. Was ich sagen möchte, ist, erstens, ein Lob an das Team. Das Team hat großartig gearbeitet; das ist ein sehr, sehr hartes Projekt hier; 24 Stunden am Tag, rund um die Uhr, sind nötig, um dies zu verwirklichen.

Das, was uns von vielen anderen abhebt, ist, dass wir eine Baufirma hier haben. Das, was uns von anderen unterscheidet, ist, dass wir in den Herstellungsprozess integriert sind. Jedes Detail, das aus dem Mund von Drew kommt, fließt also direkt in das System ein, das wir bauen. Auf diese Weise arbeitet unser Konstruktionsteam direkt mit dem Fertigungsteam zusammen, was normalerweise drei oder vier Monate dauern würde, um eine Spezifikation zu erstellen. Das erlaubt es uns, diesen Prozess enorm zu beschleunigen.

Drew Baglino: Ja, es ist definitiv ein wichtiger Teil des vertikal integrierten Ansatzes, in der Lage zu sein, die Fabrik um die Ausrüstung herum zu entwerfen, und zwar zusammen mit der Ausrüstung, so dass man die Fabrik zu niedrigeren Kosten und schneller bauen kann.

Scott: Ich bin Scott, ich konzentriere mich auf das Zelldesign. Es ist schwer in Worte zu fassen, wie inspirierend es ist, schon so lange bei Tesla daran mitwirken zu können. Und ich hoffe wirklich, dass andere sich uns anschließen…

Drew Baglino: Seit wann Scott?

Scott: Seit 2005, mit vielen von Euch. Ein Jahr vor Drew, aber wer behält da schon den Überblick?

Ich bin wirklich begeistert von dem, was das Team in der kurzen Zeitspanne von etwa einem Jahr erreicht hat; das war eine unglaubliche Transformation. Ich hoffe, dass das, was wir Ihnen gezeigt haben, Sie dazu inspiriert, sich uns anzuschließen oder sich jemand anderem anzuschließen. Und ich könnte mir kein größeres, intelligenteres und fleißigeres Team vorstellen, das an diesem Problem arbeitet.

Peter: Ich bin Peter, ich leite das Team für Fertigungsverbesserungen. Der Punkt, den ich ansprechen möchte, ist, dass Fertigungsverbesserungen wie ein Beschleuniger wirken. Denken Sie an die Ausführung, über die Rodney gesprochen hat, in Bezug darauf, wie schnell wir in der Lage waren, diese Fabrik aufzubauen. Das ist erstaunlich und etwas, bei dem es unglaublich war, ein Teil davon zu sein. Aber das ist nicht genug. Wir müssen die Fertigungstechnologie verbessern, denn das ist der wahre Beschleuniger und darauf konzentrieren wir uns. Elon spricht die ganze Zeit davon, dass wir durch die Verbesserung dieses Systems die Größenordnung und die Kosten erreichen können, die wir brauchen.

Ein weiterer Punkt ist die Rekrutierungsseite. Es spielt keine Rolle, ob Sie sich mit Batterien auskennen. Egal, aus welcher Branche Sie kommen, können Sie etwas Fantastisches beitragen. Wir sprechen mit Leuten aus Branchen, die man sich nicht vorstellen würde. Ich habe z.B. mit einem Typen gesprochen, der Golfbälle herstellt, und er hat Dinge, die für das, was wir tun, wirklich wichtig sind. Also, egal, in welcher Branche Sie tätig sind und hier etwas bewirken wollen, kommen Sie zu uns; das wäre großartig.

Tony: Hallo, ich bin Tony. Ich arbeite jetzt seit fast 23 Jahren im Bereich Lithium und Kathodenmaterialien, und dies ist das größte Wachstum, das ich je in einem Unternehmen gesehen habe; ich bin seit etwas mehr als eineinhalb Jahren hier. Wir stellen erstaunliche Leute ein, die es uns ermöglichen, eine Technologie zu nutzen, um die der Großteil der Branche kämpft. Um die Frage zu beantworten, wie wir das machen. Wir bringen die Materialherstellung für Kathoden und für Lithium wirklich weiter voran als das, was in den letzten 20 Jahren erreicht worden ist.

Turner: Mein Name ist Turner, ich arbeite eng mit dem Team zusammen, habe viel mit allen hier gearbeitet. Auf der Kathoden- und vorgelagerten Materialflussseite (2:10:00) ist es wirklich wichtig, dass jeder versteht, dass dieses Wachstum kommen wird. Dieses Wachstum ist real; wir werden all diese Batterien herstellen, und jeder muss mit uns wachsen, die gesamte Lieferkette muss mit uns wachsen. Und wenn Sie eine Idee haben, die irgendetwas in der Lieferkette vereinfacht, sprechen Sie mit uns, arbeiten Sie mit uns und lassen Sie uns das tun.

Drew Baglino: Jede existierende Spezifikation ist falsch, jede existierende Herstellungsmethode ist falsch, jede Prozessausrüstung ist falsch; es ist nur eine Frage, wie falsch. Zitat Elon Musk.

Elon Musk: Genau. Wir liegen falsch, die Frage ist nur, wie falsch. Lassen Sie uns versuchen, weniger falsch zu liegen.

Drew Baglino: Sagen Sie uns also, was wir falsch machen und wie wir es besser machen können, damit wir so schnell wie möglich den Fortschritt beschleunigen und verbessern können.

Elon Musk: Alles klar. Nun, ich danke Ihnen allen für Ihr Kommen. Ich hoffe, Ihnen hat die Präsentation gefallen. Wir haben eine sehr aufregende Zukunft vor uns. Wir werden unser Bestes geben, um die Welt so schnell wie möglich auf nachhaltige Energie umzustellen, und Ihre Unterstützung und Hilfe ist der Schlüssel zu diesem Erfolg. Also, nochmals vielen Dank; ich schätze das außerordentlich; und ich freue mich auf die nächste Veranstaltung. Ich danke Ihnen.

Drew Baglino: Danke schön. (2:11:08)

Ein Kommentar zu „Jahreshauptversammlung 2020 und Batterie-Tag (IV) – Fragen und Antworten

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